Der Traum vom Schreiben

Seinen eigenen Roman in den Händen halten. Für viele bleibt es ein Traum. Janine Höcker, 23 Jahre, hat es aber geschafft. Die Idee zu ihrem Roman „Thargannion“ begann sie mit 16 Jahren umzusetzen. Nach langem Suchen hat sie nun auch endlich einen Verlag gefunden, der ihren Roman im kommenden Frühjahr publizieren möchte.

Durch einen Wettbewerb, bei dem sie Coherausgeberin war, habe ich sie kennen gelernt. Für den Blaumacher hat sie mir nun einige Fragen beantwortet:
 
 

Bald wird dein erster Fantasyroman „Thargannion“ im Handel erhältlich sein. Erzähle uns doch ein wenig mehr über die Handlung.

Aufgrund der stetig steigenden Angriffe orkischer Horden entsendet der König Englowiens Boten, die nach fähigen Kriegern schauen sollen, um sein Heer und seine Miliz aufzustocken.
Nienna, die schon immer von einer Zukunft als Kriegerin träumte, macht sich mit ihrem kleinen Bruder gemeinsam auf den Weg, diesem Angebot Folge zu leisten und stößt dabei auf eine Abenteurergruppe, bestehend aus Baldor dem Elfenkrieger, Calidohr, einem Magier und Llowythlógwynn, einem Druiden.
Die wichtigste Aufgabe, die ihnen zu Teil wird begründet sich auf der göttlichen Vision eines Zwerges, die von drohenden Angriffen der Orks und ihrer Verbündeter auf die Bündnishallen spricht und den Bruch des Bündnisses hervor sagt.
Gemeinsam mit zahlreichen Elfen aus dem vorderst gelegenen elfischen Fürstentum stechen sie schließlich nach anderen bestandenen Abenteuern in See, um nach Ankunft auf den Bündnishallen in eine riesige Schlacht zwischen Licht und Dunkel verwickelt zu werden.
 

Hast du schon andere Veröffentlichungen?

Bis heute ist eine Kurzgeschichte von mir in einer Anthologie erschienen, doch für dieses Jahr stehen weitere Publikationen an. So zum Beispiel 21 Kurgeschichten in insgesamt neun Anthologien sowie eine Anthologie, die ich selbst als Coherausgeber des Intrag-Verlags ausgeschrieben und geleitet habe.
Von einem der in diesem Jahr erscheinenden Anthologien habe ich das Cover gestaltet, worauf ich sehr stolz bin.
 

Woher holst du dir deine Inspiration?

Das ist sehr unterschiedlich, denn meistens brauche ich nicht lange auf eine Inspiration zu warten. Manchmal wache ich morgens auf und sie ist da oder ich träume von einer Lösung. Sie kann ebenso gut in der Mittagspause auftauchen, wie abends während eines Films.
 
Was ist die Aussage deines Romans?
Die Kernaussage von Thargannion ist, dass man immer hinter seinen Träumen stehen und sich nie von seinem Wege abbringen lassen sollte, wenn man tief in sich spürt, dass das, was man wirklich erreich möchte, das Richtige für einen selbst ist.
 

Worauf hast du beim Schreiben deines Romans am meisten geachtet?

Auf eine detaillierte Beschreibung von Handlungen, Ereignissen und der Atmosphäre, damit der Leser unweigerlich mit dem Text verschmelzen kann, wenn er ihn liest.
 

Welche Schauspieler würdest du für die Protagonisten wählen, wenn der Roman verfilmt werden würde?

Gleich zu Beginn fällt mir Oliver Platt ein. Diesem brillanten Schauspieler würde ich gerne die Rolle des Magiers Calidohr überlassen.
Johnny Depp ist ebenfalls ein Schauspieler, den ich sehr gerne mag und den ich mir sehr gut auch in einer Rolle meiner Protagonisten vorstellen könnte.
 

Im Moment überarbeitest du deinen Roman unter Zeitdruck,, um pünktlich zu der Veröffentlichung fertig zu werden. Wie stressig ist es?

Das ist allerdings sehr stressig. Ich habe schließlich nur wenig Zeit aufgrund meiner „normalen“ Arbeit als Physiotherapeutin. Und während den Überarbeitungszeiten bleibt zu Hause viel Arbeit liegen, da ich wirklich jede freie Minute an meinem Manuskript arbeite.
 

Können wir uns auf Vorlesungen, Hörbücher etc. freuen?

Also auf Vorlesungen mit Sicherheit! Was die Hörbücher betrifft: Auch ich liebe Hörbücher, daher werde ich versuchen, Thargannion auch in diese Richtung zu verwirklichen. Wenn sich alles gut entwickelt, kann es gut sein, dass mein Roman auch einmal als Hörbuch angeboten wird. Ich würde mich darüber freuen!
 

Vielen Dank für das Interview. Wir können auf „Thargannion“ gespannt sein!


 

Weitere Informationen und Neuigkeiten zu Janine Höckers Roman „Thargannion“ gibt es auf ihrer Homepage http://www.thargannion.de

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